Ein kriminalistischer Totalschaden
auf der A3
  Das 1. Soloprogramm von Luise Kinseher hatte im Oktober 1998 Premiere und wurde seither über 500mal gespielt!!!  
Erstochen, erschossen, erdrosselt …
Hurra! 174 Tode ist Sissi Ott schon
gestorben und heute feiert die
professionelle Leiche ihr Jubiläum:
als 175. Dahingeraffte soll sie in der
Damentoillette der idyllisch
gelegenen Raststätte Bayerwald
liegen. Vergiftet, nix Dolles, reine
Routine. Doch so 'ne Pleite: Im Klo
liegt schon eine Tote, eine echte.
Gevatter Tod hat die Chose
vermasselt. Oder ist das ganz mieses
Mobbing am Arbeitsplatz? Die
schmucke Kommissarin, kapriziös und
kopfschmerzgebeutelt, ermittelt im
geheimnisvollen Fall, die BILD-
gebildete Klofrau spinnt absurde
Verschwörungstheorien, die zickige
Maskenbildnerin befindet die Tote
nicht TiVi-fit, die norddeutsche
Touristin empfiehlt, ob der Vorkomm-
nisse ausschließlich mit Schutzbrief
zu reisen, nur die österreichische
Bestattungsmanagerin ist happy, denn
der Deal mit den Autobahnbullen ist
perfekt: sie hat den Abschnitt am
Ende der Ausbaustrecke und dort
brummt das Geschäft.

Die mordsmäßige Story verdichtet sich
zum absurden Satiredrama, für das
Luise Kinseher wie auf Knopfdruck
von Rolle zu Rolle switcht. Nur wenige
Accessoires und verschiedene Dialekte
- schon stehen die sechs skurrilen
Frauen am Tatort des Kriminal-
geschehens.

Eine Geschichte um Leben und Tod
mit durchaus ernsten Tönen - und
trotzdem zum Totlachen!

Eine schaurig-schöne
Kabarettgroteske


Regie: Thomas Heinemann

Premiere: 16.10.1998
Heppel & Ettlich, München


Das erste Soloprogramm von Luise
Kinseher wurde bisher über 500mal
gespielt und erhielt zahlreiche Preise
u.a. den 1. Preis Passauer
Scharfrichterbeil 1999 und den
Deutschen Kleinkunstpreis, Förderpreis
2002
»Luise Kinseher ist nicht nur in ihren
Persiflagen komisch: Sie streift auf
hochintelligente Weise Tabuthemen,
begnügt sich nie mit Klischees,
überschneidet Realitätsebenen und
bleibt bei alledem sogar charismatisch.«
Mainzer Rheinzeitung

»Luise Kinseher - eine echte Entdeckung
und eine Garantie für einen gelungenen
Kabarettabend mit tiefschwarzem
Humor.«
Wiesbadener Tagblatt
»Das Schweizer Debüt der Münchener
Nachwuchskabarettistin besticht durch
seinen Wortwitz, die Präzision der
Beobachtung und eine gepfefferte
Portion schwarzen Humors.«
Tagesanzeiger Zürich

»Was Stoff für einen veritablen
Horrorfilm ist, macht Luise Kinseher
in ihrer neuen Ein-Frau-Comedy zu
einem schwarzhumorigen Spaß mit
skurrilen Frauengestalten...«
AZ-München
»...vor allem das begeisternde Mienen-
spiel sowie die gekonnte Imitation
unterschiedlicher Dialekte, machen
jeden einzelnen Charakter zu einem
überzeugenden Individuum. Das makabre
Spiel mit dem Tod verläßt niemals die
Ebene des guten Geschmacks und
begeistert durch geistreiche, satirische,
pointierte Texte.«
Main Post,
Würzburger Neueste Nachrichten


»Kabarett aus Niederbayern –
schwarz und gut.«
Nürnberger Nachrichten
»...die „Unterhaus“-newcomerin
inszenierte einen „danse macabre“,
bei dem einem das Lachen des
öfteren im Hals stecken blieb, gewann
allerdings in puncto Innovation und
Originalität die Trophäe des Abends,
wenn es denn eine gegeben hätte.«
Allgemeine Zeitung Mainz

»Ein schräges Kabarettrequiem, das
zwischen schrillem Frauenslapstick und
stiller weiblicher Ironie oszilliert.«
Süddeutsche Zeitung, Ebersberg
»Ihre Figuren sind genial-diabolische
Sozialstudien aus dem Dunkelfeld der
Gesellschaft und ihr Humor ist schwarz
wie die Nacht.«
Süddeutsche Zeitung, Erding

»Endlich wieder eine Frau als
Scharfrichterin. Endlich wieder ein
Kabarett, das als Stück erkennbar ist,
dramaturgisch ausgefeilt, das Inhalt
und Ausstrahlung vermittelt.«
Passauer Neue Presse
  Betreuung des
Kabarettprogramms
"Ende der Ausbaustrecke"
 
 
Als ehemalig hauptberuf-
liche Leichendardstellerin nervt sie den Rest der
Firma mit ihrer penetrant guten Laune. Immerhin
hat sie es mit ihrer Tot-
stellerei weit gebracht:

Passauer Scharfrichterbeil, 1999
Deutscher Kleinkunstpreis, Förderpreis 2002