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| Erstochen, erschossen, erdrosselt … Hurra! 174 Tode ist Sissi Ott schon gestorben und heute feiert die professionelle Leiche ihr Jubiläum: als 175. Dahingeraffte soll sie in der Damentoillette der idyllisch gelegenen Raststätte Bayerwald liegen. Vergiftet, nix Dolles, reine Routine. Doch so 'ne Pleite: Im Klo liegt schon eine Tote, eine echte. Gevatter Tod hat die Chose vermasselt. Oder ist das ganz mieses Mobbing am Arbeitsplatz? Die schmucke Kommissarin, kapriziös und kopfschmerzgebeutelt, ermittelt im geheimnisvollen Fall, die BILD- gebildete Klofrau spinnt absurde Verschwörungstheorien, die zickige Maskenbildnerin befindet die Tote nicht TiVi-fit, die norddeutsche Touristin empfiehlt, ob der Vorkomm- nisse ausschließlich mit Schutzbrief zu reisen, nur die österreichische Bestattungsmanagerin ist happy, denn der Deal mit den Autobahnbullen ist perfekt: sie hat den Abschnitt am Ende der Ausbaustrecke und dort brummt das Geschäft. Die mordsmäßige Story verdichtet sich zum absurden Satiredrama, für das Luise Kinseher wie auf Knopfdruck von Rolle zu Rolle switcht. Nur wenige Accessoires und verschiedene Dialekte - schon stehen die sechs skurrilen Frauen am Tatort des Kriminal- geschehens. Eine Geschichte um Leben und Tod mit durchaus ernsten Tönen - und trotzdem zum Totlachen! Eine schaurig-schöne Kabarettgroteske Regie: Thomas Heinemann Premiere: 16.10.1998 Heppel & Ettlich, München Das erste Soloprogramm von Luise Kinseher wurde bisher über 500mal gespielt und erhielt zahlreiche Preise u.a. den 1. Preis Passauer Scharfrichterbeil 1999 und den Deutschen Kleinkunstpreis, Förderpreis 2002 |
| »Luise Kinseher ist nicht nur in ihren Persiflagen komisch: Sie streift auf hochintelligente Weise Tabuthemen, begnügt sich nie mit Klischees, überschneidet Realitätsebenen und bleibt bei alledem sogar charismatisch.« Mainzer Rheinzeitung »Luise Kinseher - eine echte Entdeckung und eine Garantie für einen gelungenen Kabarettabend mit tiefschwarzem Humor.« Wiesbadener Tagblatt |
| »Das Schweizer Debüt der Münchener Nachwuchskabarettistin besticht durch seinen Wortwitz, die Präzision der Beobachtung und eine gepfefferte Portion schwarzen Humors.« Tagesanzeiger Zürich »Was Stoff für einen veritablen Horrorfilm ist, macht Luise Kinseher in ihrer neuen Ein-Frau-Comedy zu einem schwarzhumorigen Spaß mit skurrilen Frauengestalten...« AZ-München |
| »...vor allem das begeisternde Mienen- spiel sowie die gekonnte Imitation unterschiedlicher Dialekte, machen jeden einzelnen Charakter zu einem überzeugenden Individuum. Das makabre Spiel mit dem Tod verläßt niemals die Ebene des guten Geschmacks und begeistert durch geistreiche, satirische, pointierte Texte.« Main Post, Würzburger Neueste Nachrichten »Kabarett aus Niederbayern – schwarz und gut.« Nürnberger Nachrichten |
| »...die „Unterhaus“-newcomerin inszenierte einen „danse macabre“, bei dem einem das Lachen des öfteren im Hals stecken blieb, gewann allerdings in puncto Innovation und Originalität die Trophäe des Abends, wenn es denn eine gegeben hätte.« Allgemeine Zeitung Mainz »Ein schräges Kabarettrequiem, das zwischen schrillem Frauenslapstick und stiller weiblicher Ironie oszilliert.« Süddeutsche Zeitung, Ebersberg |
| »Ihre Figuren sind genial-diabolische Sozialstudien aus dem Dunkelfeld der Gesellschaft und ihr Humor ist schwarz wie die Nacht.« Süddeutsche Zeitung, Erding »Endlich wieder eine Frau als Scharfrichterin. Endlich wieder ein Kabarett, das als Stück erkennbar ist, dramaturgisch ausgefeilt, das Inhalt und Ausstrahlung vermittelt.« Passauer Neue Presse |
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